Der Große Reset

Gold News vom 18. November 2020

Gold & Gesellschaft

Warum lässt man derzeit Aktienmärkte und Immobilien-Preise massiv steigen, obwohl sich die eigentliche Wirtschaft inklusiv ihrer Arbeitnehmer und Selbstständigen/Freiberufler in einer inzwischen neun Monate dauernden Krise befindet?

Weil man etwas teuflisches vorbereitet – und den Bürgern damit die Illusion vom leicht zu verdienenden Reichtum vorgaukeln möchte. Gier heißt das Mittel, um den ungetrübten Blick auf die reale Lage zu verschleiern. Schließlich ist man in solchen Zeiten damit beschäftigt, sich noch schnell bei den aktuell hippen Unternehmen mittels Aktienkäufen einzudecken. Oder sein Geld in eine schicke Immobilie zu investieren – die möglichst klimaneutral zu sein hat.

„Der Große Reset“, oder englisch „The Great Reset“, ist derzeit in aller Munde. Jedenfalls bei den wirtschaftlichen und politischen Eliten, die sich zu einem solchen globalen Vorhaben berufen fühlen.

Seit der Gründung der Bank of England im Jahr 1694 beherrscht ein Geldsystem unsere Wirtschaft & Gesellschaft, das nicht auf Vermögenswerten wie Gold, Silber und anderen leicht teilbaren, verrottungsresistenten und in seiner Verfügbarkeit stark eingeschränkten Gegenständen besteht, sondern nur aus Schuldtiteln. Und dafür muss stets eine Gegenpartei für die Einlösung des „Geldtitels“ eine reale Leistung erbringen. Also eine Gegenpartei, die dazu nicht in der Lage ist – oder nur zu einem kleinen Bruchteil: Wir schätzen fünf Prozent.

Dieses System hat man die letzten Jahre und Jahrzehnte bis zum Exzess durch eine ausufernde Finanzwirtschaft durch Hebel [leverage] oder sogar Leveraging auf Hebelprodukte zu immer höheren Bauten aufgetürmt. Der Turmbau zu Babel ist nicht nur eine alttestamentalische Überlieferung in der Bibel: Nein, er ist Grundlage unserer gesamten Finanz-Architektur.

Jetzt ist wohl die Zeit, wo man mittels einer große Rettungsaktion diesen Turmbau niederreißen muss, ohne gleichzeitig das seit 1694 bestehende Schuldtitel-Fundament zu gefährden.

Es wundert also nicht, wenn die Hauptnutznießer dieser „jüdischen Geldordnung“ in Person des Internationalen Währungsfonds [Der IWF plant die Einführung eines neuen Geldsystems], des Weltwirtschaftsforum-Gründers Klaus Schwab [Klaus Schwab: „Great Reset“ wird zur Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität führen] und globalistisch orientierten Spitzenpolitikern wie den kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau [Trudeau talks about "Reset" to "Imagine New Economic Systems" to fit UN 2030 Agenda] derzeit lautstark einen Großen Reset fordern.

Dabei geht es ihnen aber lediglich darum, das derzeitige System zu erhalten und Schuldverpflichtungen insbesondere der Staaten abzubauen. Gleichzeitig müssen aber auch die entsprechenden Vermögensansprüche von Privatpersonen und Firmen abgebaut werden. Schließlich ist Schuldgeld ja kein eigentlicher Vermögenswert wie beispielsweise physisches Gold, ein Immobilien-Grundstück oder eine Ackerfläche.

Eine neue Finanz-Architektur müsste deshalb auf einem ehrlichen und soliden Fundament errichtet werden. Und das wird den derzeitigen Nutznießern des Finanzsystem überhaupt nicht schmecken wollen. Deshalb wird es ohne Gewalt und Chaos auch nicht freiwillig passieren.

Ob Covid-19 das wird leisten können?

Marktdaten

EUR/USD 18.11.20 Kurs / Delta in Prozent
Gold 0,8424 1.874,30 USD 1.578,91 EUR  
  -11,55 EUR -0,7%
Silber 0,8424 24,32 USD 20,49 EUR  
  -0,21 EUR -1,0%
Au/Ag   77,1  
[ratio]   0,2 0,3%
Platin 0,8424 941,00 USD 792,70 EUR  
  10,12 EUR 1,3%
Palladium 0,8424 2.229,00 USD 1.877,71 EUR  
  22,45 EUR 1,2%
NIKKEI225   25.738,07  
  -273,78 -1,1%
DAX30   13.203,26  
  67,92 0,5%
S&P500 19:30 Uhr 3.606,52  
    -10,32 -0,3%

Kommentare zu diesem Thema

- Noch kein Kommentar vorhanden -

zurück zur Liste Kommentar schreiben