Die Illusion der liquid democracy – Arbeit hier, Urlaub dort

Gold News vom 23. April 2020

Marktgeschehen

Der offizielle Goldpreis nähert sich seit Tagen wieder dem von Goldhändlern verlangten physischen Goldpreis an. Damit werden die Carry Trades für Goldhändler und Gold-Raffinerien wieder unattraktiv. Außerdem sieht es danach aus, dass wieder Investment-Gold von den Raffinerien und damit von den Großhändlern verfügbar ist.

Zeit, um unsere Geschäftstätigkeit wieder aufzunehmen.

Wir beobachten jedoch den realen Marktpreis, der für physisches Gold von den Händlern verlangt wird und die Liefersituation auf dem Wholesale Markt ganz genau und entscheiden im Einzelfall, welche Produkte wir zu welchen Preisen anbieten können. Einen Automatismus bzw. Algorithmus gibt es dafür bei uns nicht.

Aber ALLE Produkte, die wir anbieten, sind auch zu 100 Prozent lieferbar. Und zwar innerhalb weniger Tage – bedingt allein durch den Zeitverzug beim Zahlungslauf und dem Werteversand. Wir verkaufen nichts, was wir nicht bereits jetzt schon vorrätig haben. Und verzichten auf solche Bullshit-Aussagen, die angeblich die hohe Nachfrage für den Zeitverzug verantwortlich machen wollen.

Gold & Gesellschaft

Wir warnen schon lange davor, sein physisches Gold einem Dritten zur Lagerung anzuvertrauen. Als ganz besonders fatal erwiesen sich alle diejenigen Modelle, wo der Kunde sein Gold in der Schweiz gelagert hat: Denn die Grenzen sind geschlossen und man kommt noch nicht einmal in die Nähe seiner Goldbestände. Geschweige denn, dass man sie wieder zurück nach Deutschland nehmen könnte. Dort werden sie nämlich gebraucht, wenn Krise ist.

Und derzeit ist Krise – wahrscheinlich noch für viele Monate oder sogar Jahre.

Aber auch wir haben die derzeitige Situation fehleingeschätzt. Beim Gold haben wir mit den Gefahren gerechnet. Aber beim Wohn-/Arbeits-Ort hätten wir nie gedacht, dass man an seine eigenen erworbenen Immobilien nicht mehr herankommen könnte. Und das ist die derzeitige Situation. Ganz schlimm auf Mallorca, das viele Deutsche und Engländer bereits als ein Teil ihrer Nationen sehen – und so entsprechend überheblich auftreten.

Aber weder Deutsche, noch Engländer mit Zweitwohnsitz oder Feriendomizil auf Mallorca haben derzeit eine Möglichkeit, dort einzureisen. Und wer es trotzdem versuchen wollte, wird spätestens am Zielflughafen von Palma von der Guardia Civil aufgehalten und nach Deutschland zurückgeschickt.

Auch alles Wehklagen hilft da auch nicht: Die Spanier bleiben hart – zumal ihre eigenen Bürger vom Festland ebenfalls nicht auf die Insel reisen dürfen. Aber für die besteht zumindest Hoffnung für Urlaub zum Ende des Jahres.

Kaum Hoffnung dürfen sich die Deutschen machen, die durch ihr Verhalten den Ruf bei den Spaniern haben, das Virus aus Deutschland mittels Corona-Parties einschleppen zu können. Das kratzt natürlich schwer an der deutschen Hybris, die sich sonst als die moralische Oberinstanz auf der Welt sieht.

Aber wir lernen hinzu – und machen zukünftig nicht mehr solche Fehler, wie Zweitwohnsitze im Ausland betreiben zu wollen. Entweder man geht mit dem Erstwohnsitz gänzlich weg aus Deutschland – oder man lässt es ganz sein. Halb schwanger funktioniert eben nicht. Das sollten wir von der Ersten Welle der Covid-19 Krise gelernt haben.

Marktdaten

EUR/USD 23.04.20 Kurs / Delta in Prozent
Gold 0,9283 1.721,20 USD 1.597,79 EUR  
  10,45 EUR 0,7%
Silber 0,9283 15,14 USD 14,05 EUR  
  0,11 EUR 0,8%
Au/Ag   113,7  
[ratio]   -0,1 -0,1%
Platin 0,9283 742,00 USD 688,80 EUR  
  -8,43 EUR -1,2%
Palladium 0,9283 1.934,00 USD 1.795,33 EUR  
  69,84 EUR 4,0%
NIKKEI225   19.407,89  
  278,80 1,5%
DAX30   10.537,63  
  126,06 1,2%
S&P500 19:30 Uhr 2.811,06  
    13,21 0,5%

 

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