Heißzeit - Dürrezeit - Ökowüste: Die Ablenkung vor dem wirklichen Untergang

Gold News vom 24. April 2019

Marktgeschehen

Selbst das staatssubventionierte Ifo-Institut, dem sonst nur Negativ-Nachrichten in homöopathischen Dosen erlaubt sind, traut sich negative Zahlen zu veröffentlichen. Die WELT berichtet heute: Konjunktur - Stimmung in deutschen Chefetagen so schlecht wie seit zwei Jahren nicht .

Man muss wissen: Es gibt drei Indikatoren, die das Ifo-Institut veröffentlicht. Die (aktuelle) Beurteilung der Geschäftslage und die (zukünftige) Geschäftserwartung. Werte über 100 Punkte bedeuten dabei Wachstum – und Werte unter 100 Punkte deuten auf einen Rückgang hin. Der dritte Indikator, die Geschäftslage, versucht die beiden anderen Indikatoren zu mitteln.

Die Ergebnisse sind so, wie wir es bereits seit mehreren Wochen und Monaten schreiben: Derzeit sieht es (noch) mit der Wirtschaft rosig aus – und in der Folge mit den Steuereinnahmen und dem Arbeitsmarkt. Aber was folgt, sind zurückgehende Aufträge und damit ein Stillstand bei den Investitionen. Betroffen sind insbesondere die Kern-Industrien der deutschen Wirtschaft, d.h die Chemie-Branche, die Maschinenbauer und die Automobil-Branche. Was dagegen weiter boomt, ist die Immobilien-Branche. Kein Wunder bei dem vielen Geld, was in die Schaffung und den Ausbau von Wohnraum derzeit investiert wird.

Aber: Die Immobilien-Branche muss nicht dauernd auf internationalen Märkten um Aufträge kämpfen und erzeugt für die internationale Wertschöpfung Deutschlands keinen Mehrwert. Man hat sich vielmehr an der Auftragsflut der letzten Jahre fettfressen können und ist jetzt träge und wettbewerbsunfähig geworden. Außerdem hat man mit der Steigerung der Wohnkosten das Ruder überrissen und sieht sich Forderungen der ohnehin starken Mieterlobby auf Enteignungen oder zumindest ein Einfrieren der Mieten ausgesetzt.

Zwei Auftrags-Artikel spiegeln das Klima wider, das man gerne beim Thema Geld, Gold und Krypto sehen möchte: Zuerst der Artikel, der die Gold-verliebten Deutschen vor dem Gelben Metall warnt. Gold die dümmste Anlageform der Deutschen heißt es dort. Zugleich appelliert man an die Gier der Deutschen beim Thema BitCoin: So surfen Sie auf der neuen BitCoin-Welle 

Offensichtlich ist, was mit den beiden Artikeln beabsichtigt wird: Wer viel Geld machen will, soll risikobehaftet lieber gleich den BitCoin nehmen, anstatt Gold. Weil Gold ja schließlich die letzten Monate im Kursverlauf stagnierte – BitCoin aber kräftig zulegen konnte.

Dabei sind die „Erbanlagen“ von Gold und Krypto-Währungen ganz anders ausgelegt. Zuerst einmal sind BitCoin und Gold keine Spekulation-Objekte. BitCoin zielt darauf ab, eine dezentrale Alternativ-Währung zu US-Dollar, Euro etc schaffen zu wollen, die unabhängig von Staaten, deren Notenbanken und dem Bankensystem operieren kann. Und um ein solches System erfolgreich etablieren zu können, sind große Kursausschläge eher schädlich.

Ganz anders beim Gold: Das zielt auf Vermögenssicherung unabhängig von einer (elektronischen) Infrastruktur ab, das ebenfalls zum Ziel hat, sich von Steuern, Enteignungen und Beschlagnahme durch den Staat zu schützen. Physisches Gold ist deshalb auch keine Transaktions-Währung, wie es derzeit FIAT und Krypto sind – sondern ein Wertaufbewahrungs-Mittel. Deshalb kann Gold von Natur aus auch keine Erträge „erwirtschaften“; Zinsen in einem System, das nicht auf einem Schuldner-/Gläubiger-Verhältnis basiert, sind bereits ein Widerspruch an sich. Man kann Gold höchstens unter Zahlung einer Risikoprämie vor Konkurs oder Verlust verleihen.

Gold & Gesellschaft

Psychologische Techniken wie Re-Framing und Nudging sollen die deutsche Festung sturmreif schießen. Untergangs-Phantasien, die in den „richtigen“ Rahmen gerückt werden, können für die Verfechter der One World Klima-Diktatur nämlich sehr hilfreich sein. Während man die wirklichen Indikatoren des Untergangs als „Verschwörungs-Theorien“ diskreditiert. So auch beim Thema Klima und der Wirkung von Kohlendioxid auf dieses. Da sind inzwischen sämtliche kritischen Ansätze, die die Wirkung des CO2 auf das Klima bezweifeln, Verschwörungs-Theorien. Während die „reine Lehre“ die deutschen Lemminge über die Klippe der Fridays-for-Future springen lässt.

Der Trick mit der ausschließlich medial erzeugten „Heißzeit“ des Jahres 2018 hat schließlich sehr gut funktioniert: Die Grünen konnten 20% und mehr Wählerstimmen sammeln.

Den Erfolg will man dieses Jahr wiederholen. 2019 wird derzeit medial als „Dürrezeit“ reframed. Das Ziel ist klar: Die Grünen weiter in der politischen Gunst zu steigen zu lassen und den Menschen die Gefahr eine drohenden Ökowüste einzureden. Und vor allen Dingen: Alle anderen politischen Themen von der Agenda zu verdrängen: Einwanderung, Sicherheit, Renten, Krise des Finanzsystems, Grund- und Öko-Steuern, Enteignungen und Beschlagnahmungen treten damit nämlich in den Hintergrund.

Die Emissionen Deutschlands machen im Vergleich zu den fünf Hauptländer China, USA, Indien, Russland und Japan gerade einmal 3,5 % aus. Aber Arschlochland Deutschland glaubt, die Welt retten zu können. Noch nie war der Unterschied zwischen Realität und Wunschgedanken höher

Marktdaten

EUR/USD 24.04.19 Kurs / Delta in Prozent
Gold 0,8963 1.277,20 USD 1.144,75 EUR  
  10,46 EUR 0,9%
Silber 0,8963 14,93 USD 13,38 EUR  
  0,18 EUR 1,3%
Platin 0,8963 883,00 USD 791,43 EUR  
  -0,04 EUR 0,0%
Palladium 0,8963 1.394,00 USD 1.249,44 EUR  
  25,21 EUR 2,1%
NIKKEI225   22.194,08  
  -64,20 -0,3%
DAX30   12.298,78  
  57,01 0,5%
S&P500 19:30 Uhr 2.929,88  
    -3,51 -0,1%

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