Klima-Kirche – Wo der Klingelbeutel zur existenziellen Pflicht wird

Gold News vom 26. April 2019

Marktgeschehen

Die Verluste, die Gold im Laufe des Aprils erleiden durfte, haben sich in der nach-Ostern Woche wieder ausgeglichen. Seit dem ich den Gold-Preis seit dem Februar 2019 veröffentlichen konnte, kam es noch nie zu einem wöchentlichen Kursanstieg von 20 Euro bzw. 1,8% pro Feinunze.

Aber auch die anderen Edelmetalle konnten sich sehen lassen: Silber +1,3 %, Platin +0,7 %, Palladium +3,4 %

Bei den Rohstoffen war insbesondere das Öl die treibende Kraft. Kein Wunder, wenn die USA unter Trump den Export von Rohöl aus dem Iran auf Null treiben wollen. Denn schließlich muss irgendwoher der Schmierstoff der Welt-Wirtschaft kommen. Und an die großen Förderreserven von Saudi-Arabien glaube ich schon lange nicht mehr.

Selbst dem systemkonformen Magazin SPIEGEL wird es ungeheuer, wenn man an die Unbesorgtheit von Politik und Wirtschafts-Führern in Anbetracht des wirtschaftlichen Abschwungs denkt. Es herrsche dort die Hoffnung vor, dass uns die Wirtschaft Chinas und der USA wie in der Vergangenheit aus der Krise helfen könne. Aber die Intention von Donald Trump ist nicht, die globalistische Supermacht Deutschland wieder auf die Beine zu helfen – sondern eher sie zu Fall zu bringen. In den USA herrscht die Stimmung vor, mit Deutschland einen lästigen Konkurrenten auf dem eigenen Binnenmarkt loszuwerden.  Und ob die Chinesen auf Deutschland als Hauptwirtschafts-Partner für Automobile und den Maschinenbau weiter setzen werden, steht auch in den Sternen. Es ist ja gerade so, dass Deutschland systematisch seine eigene Export-Industrie ruiniert. Warum sollen sich die Chinesen mit solch einen Partner, der derzeit Kamikaze betreibt, weiter rumschlagen?

Gold & Gesellschaft

Nicht alle befürworten die Öko-Diktatur, die sich das Augstein-Kuckucks-Kind neulich noch herbeibettelte. Denn am Ende sind die normalen Bürger keine Salon-Kommunisten, die mittels einer Erbschaft von der Substanz ihrer Vorfahren leben können und mit kruden Thesen die arbeitende Bevölkerung beglücken wollen. Es ist eher so wie im Song von Donna Summer: „She work hard for her money“.

Jeder Euro, der zusätzlich für CO2-Steuern anfällt, wird hier schnell zur Existenzfrage für viele Familien: Erst kommt die Huldigung der Klima-Heiligen Greta; aber wenn dann der Klingelbeutel herumgereicht wird, dann wird Spenden zur Pflicht. Und die ganzen Klimathemen auf die Fernreisen zu lenken, die insbesondere im grünen Milieu en vogue sind, weil man die multikulturelle Gesellschaft von morgen schon heute im Ausland bewundern möchte, ist Betrug: Ein Jurassic Park mit den Islam-Dinos, die erst neulich auf Sri Lanka uns ihre ausgesprochene Friedfertigkeit unter Beweis gestellt haben. Selbst die Salon-Kommunisten blieben in ihren 5-Sterne-Bunkern nicht verschont und wurden bei lebendigen Leib verspeist.

Aber die Zusatzkosten für den multikulturellen Abenteuer-Urlaub sind gar nicht das Problem: Es sind die Kosten wie Heizung, Warmwasseraufbereitung und die Fahrt zur Maloche, die wirklich zu Buche schlagen. Diese werden nämlich von unserer Aufklärungsspresse verdrängt; in den „Frame“ der Berichterstattung passt eben nur der Langstreckenflieger oder das Traumschiff. Und wenn man den Urlaubs-Deutschen dazu noch ihren Flug in die Bettenburgen von Spanien und der Türkei unbezahlbar macht, dann bleibt eben gerade nicht der Urlaub in Deutschland als Alternative. Denn der ist längst schon viel teurer als das Abschieben des Erholungsproblems ins Ausland.

Da bin ich ja jetzt schon gespannt, zu welchen Ergebnissen uns dies führen wird. Nach der Irlmaier-Prophezeiung der 50er-Jahre sollen ja als nächstes die Steuern kommen, die keiner mehr bezahlen könne. Welche das sein können, ist bereits jetzt schon überdeutlich zu erkennen: Die „reformierte“ Grundsteuer und die CO2/Klima-Steuer.

Marktdaten

EUR/USD 26.04.19 Kurs / Delta in Prozent Vorwoche in Prozent
Gold 0,8956 1.286,60 USD 1.152,28 EUR      
  5,42 EUR 0,5% 18,74 EUR 1,7%
Silber 0,8956 15,06 USD 13,49 EUR    
  0,12 EUR 0,9% 0,15 EUR 1,2%
Platin 0,8956 896,00 USD 802,46 EUR    
  8,98 EUR 1,1% 4,93 EUR 0,6%
Palladium 0,8956 1.440,00 USD 1.289,66 EUR    
  32,13 EUR 2,6% 42,63 EUR 3,5%
NIKKEI225   22.257,47    
  -54,01 -0,2% 173,56 0,8%
DAX30   12.315,09    
  29,87 0,2% 101,78 0,8%
S&P500   2.929,31    
19:30   -3,37 -0,1% 23,97 0,8%

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