Substanz-Vernichtung durch Steuern und Sondervermögen
27.08.2026 14:00
Gold News vom 27. August 2026
Gold & Gesellschaft
Laut einem gestern in der Tagesschau veröffentlichten Bericht kam es 2025 zu ‚Rekord-Einnahmen des Fiskus durch Erbschaften‘.
„Die Einnahmen des deutschen Staates aus der Erbschaft- und Schenkungsteuer sind im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert geklettert. Insgesamt setzten die Finanzverwaltungen 21,4 Milliarden Euro fest, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies ist ein Plus von 60,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der höchste jemals gemessene Wert.“
Waren das Einnahmen aus der Vererbung von den Protzvillen in Grünwald, am Tegernsee, in Königstein, die uns die Linken immer gerne als Ziel einer ausgewogeneren Vermögens-Übertragung verkaufen wollen?
Nein. Wir lesen weiter: „Grund für die höheren Veranlagungen waren vor allem Übertragungen von Unternehmensanteilen und Betriebsvermögen. So wurden mit 16,8 Milliarden Euro mehr als doppelt so viele Anteile an Kapitalgesellschaften veranlagt wie im Vorjahr, was einem Plus von knapp 129 Prozent entspricht.“
Aha; von den 21,4 Mrd. waren also 16,8 Mrd. Einnahmen durch die Vererbung von Betriebsvermögen. Also Substanz-Entzug bei den vererbten Unternehmen.
Deutschland leidet sowieso schon unter abnehmender Wettbewerbs-Fähigkeit auf den internationalen Märkten. Anstatt den Unternehmen die Substanz zu lassen, um in neue Geschäftsfelder investieren zu können, wird ihnen durch den Generationen-Wechsel Kapital von 16,8 Mrd. Euro entzogen. Das verschärft die Wirtschaftskrise nur noch.
Weiter geht’s.
BILD berichtet: „Es geht um das Vermögen von Reichen - Ministerin Bas gibt brisante Studie in Auftrag“.
„Das Sozialministerium von Bärbel Bas plant eine große, mit Steuergeld finanzierte Studie zur Vermögensungleichheit in Deutschland. Ab 2027 sollen Bürger zu ihrem Vermögen und zu Reichtum in der Gesellschaft befragt werden – und nicht nur dazu. Brisant: Die Ergebnisse könnten der SPD-Ministerin und ihrer Partei als Argument für höhere Steuern auf Vermögen dienen.“
Die Vermögenssteuer gehört neben der Erbschaftssteuer zu den größten Steuern auf die Substanz. Auch hier wird wohl wie bei der Erbschaftssteuer ein Großteil der Einnahmen die Substanz der Unternehmen betreffen.
Auf der anderen Seite versucht uns die Politik ‚Sondervermögen‘ – also neue Schulden – als Investition in Deutschlands ‚Zukunft‘ zu verkaufen: Infrastruktur [Schienen, Autobahnen, Brücken], Bildung [Schulen], Verteidigungs-Fähigkeit [Kriegstüchtigkeit der Bundeswehr].
Aber woher kommt das Geld für diese Schulden?
Aus der Substanz der Deutschen, die sich privat über Lebensversicherungen, Pensionsfonds etc. für das Alter abzusichern glauben. Schließlich sei auf die Gesetzliche Rente nicht mehr Verlass.
Wo legen diese Versicherungen und Pensionsfond größtenteils die Beiträge ihrer Einzahler an? In deutsche Staatsanleihen; also in die ‚Sondervermögen‘, die Deutschlands Zukunft finanzieren soll.
Aber was passiert wirklich? Die Bahn fährt noch unpünktlicher als in der Vergangenheit, die Schulen verfallen zunehmend, wichtige Brücken müssen für den Verkehr gesperrt werden. Und die Bundeswehr macht derzeit nicht den Eindruck, Deutschland ‚wehrtüchtiger‘ zu machen.
Die Gelder fließen anderswo ab. Und damit auch die Substanz, mit der die zukünftigen Alten weiter in Deutschland leben wollen. In die Ukraine als ‚Haushaltshilfen‘, wo ‚plötzlich‘ wieder ein Loch von 27 Mrd. Dollar droht, das zufälligerweise beim Besuch des deutschen Außenministers bekannt wurde.
Am Ende wird unseres Erachtens überhaupt nur in homöopathischen Dosen Infrastruktur in Deutschland aufgebaut werden. Wohingegen die Substanz des Landes, seiner Unternehmen und seiner Bevölkerung in immer größer werdende direkte [Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer] bzw. indirekte [Alters-Anlage in ‚Sondervermögen‘] Substanz-Steuern fließen.
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