Und die Hälse schnüren zu – So triumphiert der Staat bei Grundsteuer

Gold News vom 16. April 2019

Marktgeschehen

Die FAZ versucht es heute wieder einmal mit Anti-Gold Propaganda. Der Beitrag „Deutsche horten so viel Gold wie nie“ kommt schnell zu Sache, wie man die Vorliebe der Deutschen für Gold bewertet: Nämlich als Ausdruck der „German Angst“.

Vor diesem Hintergrund sind auch die angeführten Zahlen zum deutschen Goldbesitz mit Vorsicht zu genießen. Denn zu den angeblichen 2/3 der Deutschen, die Gold besitzen, gehören auch die Besitzer von Goldschmuck. Ein Ring, einen Gold-Armreif und eine Gold-Kette kann man aber nicht ernsthaft als Gold-Besitz für Krisenzeiten bezeichnen. Das ist anders als in Indien, wo man sich schweren Goldschmuck während der Hochzeit schenkt. Dort stellt Goldschmuck einen signifikanten Teil der Vermögens einer Familie dar; man misstraut - der hinduistischen Religion geschuldet – allem, was nicht real ist.

Dasselbe Misstrauen treibt die Deutschen in Gold. Aber nicht in Papiergold wie Goldsparpläne. Sondern in physisches Gold wie Goldmünzen und Goldbarren. Davon sollen die Deutschen im Durchschnitt 71 Gramm in Münzen- oder Barrenform besitzen.

Aber die „German Angst“ scheint doch nicht besonders weit ausgebreitet zu sein, wie der Bericht zeigt. Denn nur 38,3 % scheinen ihr Gold wirklich im Besitz zu haben. Während 39% die Variante wählen, wo der Staat am einfachsten rauben kann: Nämlich im Schließfach. Und weitere 5 % überlassen ihr Gold einem Betreiber einer externen Lagerstelle. RISIKO!

So bleiben am Ende nur noch 27 Gramm übrig, die sich wirklich im eigenen Besitz befinden. Den entscheidenden Unterschied zwischen Eigentum und Besitz erklärt unser 30 Sekunden dauernder „Elevator Pitch für Gold“, den jeder Vermögensbesitzer einmal gesehen haben sollte.

Wir können davon ausgehen, dass sich 90% der Goldvermögen bei 10% der vermögendsten Bürger konzentrieren werden. Das macht in der Summe bei einer 2-köpfingen Familie, wo die Kinder bereits das Elternhaus verlassen haben, in etwa fünf 100 Gramm-Goldbarren aus. Das ist zwar nicht schlecht, aber stellt am Ende auch nur einen Wert von 18.000 Euro dar. Und sehr weit kommt man selbst damit nicht, wenn man bedenkt, dass diese Familien über ihre Lebensarbeitszeit mehrere hunderttausende von Euro in die gesetzliche Rentenversicherung und weitere hunderttausende von Euro in ihre selbstgenutzte Immobilie gesteckt haben.

So weit kann es also nicht mit der im Artikel verbreiteten „German Angst“ her sein. Denn das würde ein Gold Investment in gleicher Größenordnung wie in die Rente und Immobilie von jeweils  mehreren hunderttausenden von Euro  erforderlich machen.

Gold & Gesellschaft

Sorry, dass wir die letzten Tage unsere Leserschaft mit einer Vielzahl sehr beunruhigender Nachrichten quälen müssen. Aber wenn wir derzeit nicht unsere Augen dazu verwenden würden, um Entwicklungen vorherzusehen, die uns demnächst drohen werden, dann können wir diese Augen nur noch zum späteren Weinen gebrauchen.

Und es gibt wirklich schon genügend Gründe bei der Entwicklung, die Deutschland derzeit durchläuft, zu heulen. Das alles läuft exakt nach einem Fahrplan, der für die bisherigen Besitzer des Deutschlands, das seine Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern über 100 Jahre für ihre Kinder aufgebaut hatten, einen multikulturellen Experimentierplatz macht: Unsere Besitztümer werden dabei leistungslos an die Neuen Wilden aus dem muslimischen Bogen, der sich über Teile des Mittleren und Nahen Ostens sowie Nordafrikas erstreckt, verschenkt.

Solch eine Politik erfordert natürlich eine massive Belastung der einheimischen Bevölkerung mittels Steuern und Abgaben. Und da diese demnächst in Anbetracht der sich abzeichnenden Rezession nicht mehr ausreichend fließen werden, muss der Steueresel noch mehr am lebendigen Leib ausbluten, wie es Islam und Judentum bei der Tierschlachtung praktizieren.

Die Themengebiete haben wir in den Berichten der letzten Tage angerissen und sind auf unserem Gold Blog jederzeit nachlesbar. Ausreden wie „das haben wir nicht gewusst“ oder in der „Fülle der Nachrichten verschollen“, gelten dann nicht mehr. Die Gold News sind so gestaltet, dass die Beiträge aufeinander aufbauen und Wiederholungen vermieden werden. Genau das unterscheidet uns.

Es geht jetzt an die Substanz, und keiner wird sich mehr der derzeitigen Entwicklung bei Steuern und Abgaben entziehen können. Alles ist natürlich demokratisch durch Gesetze, Justiz und einer bewaffneten Staatsmacht legitimiert, die am Ende keinerlei Widerstand dulden wird.

Rechtsstaatlichkeit nennt sich der staatliche Eskalation-Prozess, der mit der Erhebung ungerechter Steuern beginnt. Wie heute bei der Grundsteuer. Aber hinter dieser Entwicklung steht genau das Bundesverfassungs-Gericht, das eigentlich die Rechtstaatlichkeit sicherstellen soll. Das ist aber nur eine weitverbreitete Illusion.

Am Ende wird jeder Wiederstand gegen die Steuererhebung des Staates mit dem Besuch der Behörden enden, die dein Eigentum pfänden wollen. Wehrst du dich, dann wirst du verhaftet. Wehrst du dich gegen die Verhaftung, dann wirst du niedergeknüppelt. Und versuchst du dich dagegen zu wehren, wirst du mit den Schusswaffen niedergestreckt, die der moderne Staat im Rahmen seines Waffen-Monopol beansprucht.

Der Focus hat heute schon einmal klargestellt, über welche Größenordnung wir bei der Grundsteuer-Reform reden: „Scholz arbeitet an Reform - Grundsteuer-Wahnsinn: Anstieg um bis zu 4800 Prozent befürchtet

Das sind genau die ungerechten Steuern, die in dem Berliner-Shithole Bezirk Neukölln zu einer Versechsfachung der Grundsteuerlasten führen werden und ggf. zu der Eskalationsspirale staatlicher Machtausübung führen wird, was man uns als „Rechtsstaatlichkeit“ verkauft.

Marktdaten

EUR/USD 16.04.19 Kurs / Delta in Prozent
Gold 0,8855 1.274,60 USD 1.128,66 EUR  
  -9,97 EUR -0,9%
Silber 0,8855 14,96 USD 13,25 EUR  
  0,01 EUR 0,1%
Platin 0,8855 879,00 USD 778,35 EUR  
  -4,16 EUR -0,5%
Palladium 0,8855 1.337,00 USD 1.183,91 EUR  
  -3,70 EUR -0,3%
NIKKEI225   22.224,85  
  50,71 0,2%
DAX30   12.109,69  
  87,98 0,7%
S&P500 19:30 Uhr 2.908,80  
    5,22 0,2%

Kommentare zu diesem Thema

Geschrieben von GAST am 09.05.2019 07:59 Uhr

Um sich von einem Staat steuern zu lassen, muss man vor allem staatsgläubig sein. Siehe sgwl.de . Als ich diese Domain vor vielen Jahren registrierte, dachte ich noch an schön und gesund, wohnen und leben. Heute bin ich mir der Vorraussetzungen bewusst. Dazu hat im Laufe der letzten zehn Jahre auch Herr Ziemann beigetragen, der immer wieder zum Denken anregt.

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