Die Dämonischen - Wer jetzt einschläft, wacht im Körper der Ökodiktatur auf

Gold News vom 4. März 2019

Marktgesehen

Warum ist es am Donnerstag und insbesondere am Freitag zu dem kräftigen Einbruch beim Gold gekommen, während Platin und Palladium stiegen?

Es ist eine existentielle Krise des Schuldgeld-Systems, das einfach die Wirtschaft nicht mehr mit ausreichend Kapital ausstatten kann. Wir schauen derzeit nur auf das Gold – aber ein Blick auf die Zahlungsmittel-Surrogate wie die 10-jährigen US-Treasury Notes zeigt uns etwas ganz anderes an: Ein langsames Sterben des Geldsystems. Nein, nicht weil Inflation vorherrscht. Sondern weil die durch die Notenbanken selbst geschaffene Deflation in die Kapital-Armut führt. Deflation vernichtet: Und was wir seit den 70er-Jahren konsequent vernichten, sind unsere Kinder.

Im Gegensatz zu dem mit Schulden belasteten Kreditgeld kann die Notenbank nämlich eines nicht: Eigenkapitalgeld schaffen, das die Unternehmen zur Deckung ihres Kapitalbedarfs brauchen.

Da Gold ein Speicher für Eigenkapitalgeld ist, helfen sich die Unternehmen in ihrer Kapitalnot mit dem Verkauf von Gold. Es fehlte nur ein Trigger, um diese Entwicklung auszulösen.

Die Realzinsen der 10-jährigen Treasuries fielen innerhalb von 2 Tagen um 0,1 % oder 10 Basispunkte. Das ist massiv.

Ambrose Evans-Pritchard vom Londoner Telegraph bestätigte am 28. Februar 2019 diese Theorie: „The global savings glut is drying up. The long era of seductively abundant capital is drawing to a close, to be replaced by a sharp-elbowed scramble for scarce funding.”

Das verheißt nichts gutes für die Staaten wie die USA, England und Japan, die mit ihrem hohen Verschuldungsgrad bei gleichzeitig hohem Kapitalbedarf um die Vermögen anderer Staaten buhlen.

Im Prinzip ist das das Ergebnis der demographischen Entwicklung seit den 70er-Jahren: Nicht nur Europa und Japan vergreisen – auch China hat den Höhepunkt seines Arbeitsmarktes bereits erreicht.

Natürlich versuchen die weltweit vernetzt arbeitenden Notenbanken durch die Verschiebung der Zahlungsströme diese Entwicklung aufzuschieben. Aufhalten können sie sie jedoch nicht. Das habe ich am 12. Februar in dem Gold News Beitrag „Generation Babyboomer – Demographie kann man nicht austricksen“ beschrieben.

Gold & Gesellschaft: Die Dämonischen - Wer jetzt einschläft, wacht im Körper der Ökodiktatur auf

Die Frankfurter Rundschau schrieb am 24. Februar: „Klimawandel notfalls erzwingen“ – und jammert: „Durch Zerreden und Verwässern werden wir das Klima nicht retten können.“ Vor einem Monat schon berichtete Jakob Augstein „Öko-Diktatur? Ja, bitte! Hartes Eingreifen rettet den Planeten“.

Und die Bundesregierung legte einen Gesetzentwurf vor, der kurzerhand das Inertgas Kohlendioxid CO2 zum „Klimagas“ machte. Und das bei einem atmosphärischen Anteil von 0,04 %.

Bei Vera Lengsfeld erschien am Sonntag ein Beitrag zum Thema Klimawandel, der neben diversen Fakten die folgende Aussage enthielt:  " … Die Länder wie USA, China, Indien, Brasilien etc., die gemeinsam ca. 90 % der Gesamtemission verursachen, [haben] sich von CO2-Reduktionsplänen verabschiedet. China plant für die nächsten zehn Jahre neue Kohlekraftwerke mit einer zusätzlichen CO2-Emission, die jene der gesamten EU übersteigt."

Das heißt: Auch wenn Deutschland den Klimawandel mit Zwang und einer Ökodiktatur erreichen will, machen über 90 % der CO2-Verursacher nicht mit. Aber Deutschland darf sich wieder einmal auf nationalen und internationalen Parkett wichtigmachen; wie „gute Klimaretter“ wir doch seien: Deutschland – als moralische Supermacht gesprungen. Und als Arschlochland gelandet.

Die Konsequenz für die Deutschen: Wir verlieren unsere sowieso schon immer kläglich werdenden Freiheitsrechte und werden uns am Ende in einer Diktatur wiederfinden.

Das erinnert mich stark an die Handlung eines bereits schon 60 Jahre alten Filmes, der aus den Menschen in einer Kleinstadt Empathie- und Emotionslose Lebewesen macht, die sich nach dem Schlaf in einem künstlich geschaffenen Körper wiederfinden.

Das Schlimme: Dieser Prozess ist nicht mehr rückgängig zu machen. Und wer in den Schlaf fällt, wacht als ein neuer Dämone auf, der kreischend und schreiend die Umgebung auf den Restbestand der noch nicht Verwandelten hinweist.

Man braucht gar nicht viel Fantasie, um die Übereinstimmung mit den Entwicklungen hin zur Ökodiktatur erkennen zu können:

Die Merkel’sche Flüchtlingspolitik führt fast täglich zu Schlachtopfern durch die Neuen Wilden, die das Land bevölkern sollen. Aber Empathie und Emotionen darf man nicht offen zeigen: Weil sonst die bereits schon Verwandelten kreischend und schreiend durch die Straße rennen. Das erinnert doch sehr stark an das Verhalten der sogenannten „Antifa“, die pöbelnd jegliche menschlichen Gefühle unterdrücken soll.

Wer sich jetzt zum (gemütlichen) Schlafen hinlegen will – der wird sich im Körper des Neuen Menschen in einer Öko-Diktatur wiederfinden.

Marktdaten

KW10 EUR/USD 04.03.19 Kurs / Delta in Prozent
Gold 19:30 Uhr 0,883 1.286,10 USD 1.135,63 EUR  
  -5,61 -0,5%
Silber 19:30 Uhr 0,883 15,06 USD 13,30 EUR  
  -0,06 -0,5%
Platin 19:30 Uhr 0,883 835,00 USD 737,31 EUR  
  -18,36 -2,5%
Palladium 19.30 Uhr 0,883 1.509,00 USD 1.332,45 EUR  
  -10,85 -0,8%
NIKKEI225 7:00 Uhr   21.831,77  
  222,34 1,0%
DAX30 17:30 Uhr   11.600,15  
  0,47 0,0%
S&P500 22:00 Uhr   2.793,07  
    -3,26 -0,1%

Kommentare zu diesem Thema

Geschrieben von GAST am 04.03.2019 22:41 Uhr

die weiteren Stufen der Ökodiktatur: nur ein Kind pro Paar erlaubt (gilt natürlich nur für unsere Hautfarbe) Verbot von Fleisch Verbot der privaten Haltung von Hunden und anderer Haustiere Was dann kommt traue ich mir nicht zu schreiben Vaclav Klaus hat das bereits vor 12 Jahren voraus gesagt, Respekt!

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